Ratgeber · Stand 03.10.2026
Kokos, Hanf oder Jute: Welche Naturfaser wofür?
Drei Naturfasern, drei Stärken. Welche Faser sich wofür eignet, hängt vor allem davon ab, wie lange sie halten und wie viel Wasser sie aufnehmen soll.
Von der Redaktion der ProFlora GmbH, Duisburg

Kokos: robust und formstabil
Kokosfaser stammt aus der Schale der Kokosnuss, einem Nebenprodukt der Kokosnussernte. Die langen Fasern sind fest und zersetzen sich langsam, das kurze Fasermark speichert viel Wasser.
Deshalb wird Kokos für Substrate, Töpfe, Matten, Mulchscheiben und Terrarien-Bodengrund verwendet, also überall dort, wo das Material eine Saison oder länger halten soll.
Hanf: weich und saugfähig
Hanffasern kommen aus dem Stängel der Hanfpflanze. Sie sind weich, nehmen viel Flüssigkeit auf und lassen sich zu Vliesen und Matten verarbeiten.
Typisch sind Anzuchtmatten, zum Beispiel für Microgreens, und Einstreu für Kleintiere.
Jute: reißfest für Bänder und Gewebe
Jute wird aus den Stängeln der Jutepflanze gewonnen und zu Garnen, Bändern und Geweben verarbeitet. Sie ist reißfest und zersetzt sich nach der Nutzung.
Im Gartenbau wird Jute vor allem zum Binden und als Gewebe für Abdeckungen genutzt.
Welche Faser für welches Regal?
Für Substrate, Töpfe und Mulch: Kokos. Für Anzuchtmatten und Einstreu: Hanf. Für Bindungen und Gewebe: Jute und Kokos. Wir beraten Sie gern, welche Kombination zu Ihrem Sortiment passt.
Quellen
Für Handel und Gartenbau: Die passenden Produkte liefert ProFlora in gewerblichen Mengen, mit Mustern vorab.
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