Ratgeber · Stand 03.10.2026
Kokoserde richtig verwenden
Kokoserde besteht aus dem Mark und den kurzen Fasern der Kokosnussschale. Sie enthält keinen Torf, ist locker und luftig und lässt sich auch nach dem Austrocknen wieder gut befeuchten.
Von der Redaktion der ProFlora GmbH, Duisburg

Wofür sich Kokoserde eignet
Für die Anzucht von Gemüse, Kräutern und Blumen, für Jungpflanzen, für Kübel- und Zimmerpflanzen und als Strukturanteil, der Erdmischungen lockerer macht.
Muss man Kokoserde düngen?
Ja, je nach Kultur. Kokoserde bringt selbst kaum Nährstoffe mit. Für die Anzucht reicht das oft, ältere Pflanzen brauchen regelmäßig Dünger.
Gießen: worauf es ankommt
Kokoserde hält etwas weniger Wasser als Torf, hat dafür mehr Luft im Wurzelraum. Lieber öfter und sparsamer gießen. Ausgetrocknete Kokoserde nimmt Wasser wieder gut auf, anders als ausgetrockneter Torf.
Pur oder gemischt
Pur eignet sie sich besonders für die Anzucht. Gemischt mit Kompost oder Blumenerde entsteht ein torffreies Substrat für Topf- und Kübelpflanzen.
Für den Handel
Torffreie Erden sind im Hobbybereich das Ziel der Torfminderungsstrategie bis 2026. Kokoserde lose und gepresst liefert ProFlora an Gartencenter, Gärtnereien und Eigenmarken.
Quellen
Für Handel und Gartenbau: Die passenden Produkte liefert ProFlora in gewerblichen Mengen, mit Mustern vorab.
Angebot anfordernFür den eigenen Garten: im Shop kokosfaser.de


